Nephrologische Interessengemeinschaft der deutschen Schweiz
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    Teamkultur im Klinikalltag

    Teamkultur konkret gelebt stärkt die Konfliktkompetenz Fachtagung Nephrologische Pflege 21. November 2013 Zürich Sonja Bächler-Mäder

    Agenda:

    • Exemplarische Fallgeschichte
    • Themenschwerpunkte:
    • Nützliche Kommunikationsstrategien im Umgang mit anstrengenden Menschen
    • Selbstzweifelspirale durchbrechen
    • Feedback nutzen & Präventionsmassnahmen fix installieren (Übung)

    Reden sie mit! Fallanalyse im Kongressplenum!

    Schwierige Mitarbeiter; eine unvermeidbare Zusatz-Alltagslast? ....muss das wirklich sein?

    Fallvignette: Ein sog. schwieriger Mitarbeiter stellt uns oft im Alltag vor eine schwierige Situation und schwierige Entscheidungen.....

    Der passende Rahmen, die richtigen Leute, die hilfreiche Strategie.....

    Ein paar einfache Kommunikationsstrategien erleichtern ihnen den Umgang im Alltag mit .....

    • Keiner hat Schuld
    • Ähnlicher Gedanke, anderer Blickwinkel
    • Eigene Ansprüche überprüfen
    • Wann verhält sich dieser „reizende“ Zeitgenosse ganz passabel?
    • Erste Hilfe, wenn es schwierig wird....

    Kommunikationsstile

    Gewaltfreie Kommunikation

    • Beobachtung mitteilen
    • Gefühle ausdrücken
    • Bedürfnis deklarieren
    • Bitte anbringen

    Mangelsituationen lösen oft eine Selbstzweifelspirale aus

    Der passende Rahmen, die richtigen Leute, die hilfreiche Strategie.....

    Erfolgsgeschichte

    Kernqualitäten
    Ziel der Übung ist es, dahinter zu kommen, welche Qualitäten, Eigenschaften die betreffende Person einsetzt und inwieweit diese Qualitäten strukturell im Handeln der Person vorkommen.

    Anleitung:

    • Überlegen Sie sich bitte eine Situation aus Ihrer beruflichen Praxis, über deren Bewältigung Sie sehr zufrieden und oder stolz waren (sind).
    • Erzählen Sie Ihre Erfolgsstory Ihrer Sitznachbarin, Ihrem Sitznachbarn ganz kurz und zusammenfassend.

    Diese/r hört zu, kann ev. kurz nachfragen:
    z.B.

    1. Wie genau haben sie es gemacht, dass?
    2. Warum haben Sie das so gemacht?
    3. Welchen Effekt haben Sie dadurch erzielt?
    4. Wie haben Sie sich dabei gefühlt?
    5. Was hat sie am meisten befriedigt?
    • Während Sie erzählen notiert der Nachbar, die Nachbarin so viele Kernqualitäten wie möglich über Sie. Verwenden sie dazu das Blatt: Beispiele von Kernqualitäten.
    • Nun tauschen Sie bitte die Rollen.
    • Danach tauschen Sie sich über die Qualitätslisten bitte aus und melden sich somit die eruierten Kernqualitäten gegenseitig zurück.

    Feedback wirft oft Licht in den eigenen toten Winkel ....

    1. Möglichst beschreibend
    2. Seien sie spezifisch
    3. Beziehen sie sich nur auf das Verhalten, nicht auf ihre persönliche Deutung
    4. Seien sie konstruktiv
    5. Seien sie realistisch
    6. Nicht zu viel auf einmal
    7. Reagieren sie immer sofort
    8. Neue Informationen geben
    9. Reaktionen vorhersehen

    (Quelle: Romain, R., et.al. 2003)

    Der passende Rahmen, die richtigen Leute, die hilfreiche Strategie.....

    Agenda für „Spitzenteams“

    • Voraussetzung: Der passende Rahmen und die richtigen Leute
    • Bedingung: gute Kooperation sichern
    • Daueraufgabe: Teamkultur fördern
    • Alltag: Konfliktmanagement
    • Zentralfigur: Teamleiterin

    Einige Gedanken zu vorbeugenden Massnahmen auf den verschiedenen Ebenen.

    Zusammenfassung / Talke home message

    • Im Alltag begegnen wir vorab schwierigen Situationen und nicht schwierigen Mitarbeitern!
    • Gut eintrainierte spezifische Kommunikationsstrategien sind „schnelle Helfer“ für den Alltag
    • Wenden sie „Gewaltfreie Kommunikation“ an und jede/r gewinnt!
    • Die Selbstzweifelspirale durchbreche ich mit innerer Würdigung und in zweiter Instanz mit gezieltem Feedback
    • Langfristig angelegte „Protektivmassnahmen“ lohnen sich in gewissen Bereichen
    • Lassen sie sich gezielt, punktuell und lösungsorientiert beraten.

    Reden sie mit: Fallanalyse

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